Organisiertes Leben

Ein organisiertes Leben hilft dabei, das Leben besser zu meistern. Es hilft nichts, wenn man hier etwas tut, dort etwas tut, auf den hört, auf den anderen hört, entsprechend dann nur handelt. Das gibt nur Chaos. Darum musst du deine Probleme geradlinig angehen. MACHE DIR EINEN PLAN. Schreibe dir alles auf, was bei dir nicht stimmt im Leben.
Mache dir einen SCHRIFTLICHEN Plan darüber, was du regeln willst und WIE du es regelst. Mache dir keine Gedanken darüber, was andere sagen, was sein könnte, oder was du tun könntest wenn....

Mache dir einen Plan darüber, wie du die Probleme angehst. Sicher passieren manchmal Dinge auf die wir keinen Einfluss haben. Doch auch diese Dinge musst du überlegt angehen. Der Reihe nach. Nicht hier etwas, da etwas, - Das gibt nur weiteres Chaos.

Ich gebe dir hier ein paar Tipps, wie du dich und dein Leben besser organisierst.

TAGESPLAN ODER TODO-LISTE?

Dass man einen Tagesplan braucht wie auch eine Todo Liste, habe ich oft genug erwähnt. Aber was macht man dann zuerst?

Dringende Dinge von der Todo Liste sollten natürlich so abgearbeitet werden, dass sie fertig sind wenn sie fällig werden. Dringende Aufgaben haben Priorität. Damit ist das schon mal erledigt.

Auf dem Tagesplan und auf der Todo Liste stehen also nun eher die Aufgaben, die keinen bestimmten oder dringenden Termin haben.


Du musst also effizient arbeiten, um das alles richtig zu erledigen. So ist es notwendig, dass du deine Zeit nutzt, um möglichst viel  zu schaffen. Wenn du zum Beispiel arbeiten gehst, und du kannst dir deine Arbeit selber einteilen und entsprechend Überstunden machen, ist das ok. Jedoch ist das nicht nötig. Eine anständige Planung der täglichen Aufgaben und effiziente Erledigung, hilft dabei, alles in der nötigen und vorhandenen Zeit zu schaffen.



Und du MUSST effizient vorgehen. Egal um was es geht. Egal was du machst. Nur rumsitzen und die Wand anstarren, bringt dir gar nichts.

Sei Produktiv

Du solltest also alles dran setzen, viel zu schaffen. Möglichst viel. Im Idealfall natürlich alles, was du erledigen musst, in einem bestimmten Zeitraum.

Du sollst zwar viel schaffen mit möglichst wenig Aufwand. Aber es ist auch völlig in Ordnung wenn du mehr Aufwand betreibst. Hauptsache ist, die nötigen Aufgaben werden erledigt.

Selbstständig

Gerade für Selbstständige gibt es eine lange Todo Liste. Jeden Tag. Und für Selbstständige ist es wichtig, möglichst viel in kurzer Zeit zu erledigen. Um dies hin zu bekommen, solltest du also effizient arbeiten.

Als Selbstständiger hast du also immer viel zu tun. Aber es gibt den Unterschied bei den verschiedenen Selbstständigen. Die einen erledigen dies in 5 Stunden, die anderen sind noch um 21.00 Uhr am Abend beschäftigt.

Der Unterschied liegt hier in der Arbeitsweise. Also darin, wie man seine Aufgaben angeht. Ob man organisiert und geplant vorgeht oder ob man alles so macht wie es grade wichtig ist.

Hinweis zur richtigen Effizienz

Am Anfang steht auf jeden Fall die Planung. Egal was du machst und erledigen willst, du musst einen Plan erstellen, wo steht, WAS du erreichen willst und WIE du dies erreichen willst. Ohne einen Plan geht quasi gar nichts und alle Bemühungen sind sinnlos.

Bei der Planung solltest du auch gleicht die unwichtigen Dinge von den wichtigen Aufgaben trennen. Damit du dich nicht mit Dingen aufhältst, die zwar Zeit rauben, aber kein brauchbares Ergebnis bringen.

Nach der Auflistung der WICHTIGEN Dinge, hast du schon die Grundlage für eine Todo Liste. Daraus erben sich dann der Tagesplan und ein Wochenplan.

Bei der Planung solltest du nicht nur die Ziele aufschreiben, auch die Wege, diese Ziele zu erreichen. Das wird dann DEIN WEG zum Erreichen der Ziele.

Auch sollte man für unvorhergesehene Fälle Alternativen "bereit stellen". Das heißt, für den Notfall noch einen Plan erstellen, den man alternativ verfolgen kann.

Einen Plan kann man zwar ändern, aber wenn er existiert, dann HALTE DICH AN DEN PLAN. Denn dieser Plan ist dein Wegweiser zum Erreichen deiner Ziele.




Gerade wenn du dich nicht an deinen Plan hältst, hältst du dich mit Dingen auf, die gar nicht notwendig sind. Du meinst zwar in dem Moment, sie sind nötig. Aber insgesamt betrachtet sind sie es nicht. Und damit halten sie dich nur auf.

Natürlich kannst du auch ohne einen konkreten Plan arbeiten. Aber bedeutet dann meist, du brauchst längere Zeit und ignorierst einige Dinge, die vielleicht wichtig sein könnten. Also ist es der beste Weg, du erstellst dir erst mal einen Plan, den Tagesplan und eine Todo Liste.
Der Tagesplan hat Vorrang. Erst einmal werden die Aufgaben erledigt, die man täglich erledigen muss. Nach und nach macht man die Aufgaben von der Todo Liste. Außer es gibt wirklich dringende Sachen, die einen Termin haben. Dann hat dies Vorrang.

DIE FINANZPLANUNG

Unter Umständen ist es keine schöne Aufgabe, die eigenen Finanzen zu regeln. Manches verdrängt man am liebsten weil es unangenehm ist. Doch das bringt nur noch mehr Probleme.
Man muss seine Finanzen regeln damit man einen guten Überblick hat und nicht mehr Geld ausgibt als man hat. Wenn man dies schon getan hat muss man die Notbremse ziehen. Dies werde ich in einem anderen Beitrag erläutern.

Wichtig ist erst mal die bestehende Finanzlage in den Griff zu bekommen. Als erstes muss man sich notieren, wieviel Geld rein kommt in den Haushalt. Egal ob dieser aus einer oder fünf Personen besteht. Am Ende fallen Kosten wie Miete oder Strom auf alle Personen und Einkommen.
Dann werden die monatlichen Kosten aufgelistet. Miete, Strom, Telefon, usw.
Kosten die alle paar Monate anfallen, müssen umgelegt werden auf EINEN Monat. Wird z.B. die Antibabypille nur einmal im halben Jahr gekauft (Großpackung weil es billiger ist), müssen die Kosten pro Monat umgerechnet werden. Beispiel: Eine Packung kostet 60,- Euro und reicht für 6 Monate, muss man 60 durch 6 teilen. Macht also 10,- Euro pro Monat. Diese 10,- Euro werden im Monat auf "Seite" (Sparbuch oder Spardose) gelegt damit man nach 6 Monaten die 60,- Euro locker beisammen hat. Das gleiche mit der Kfz-Steuer. Diese wird üblicherweise einmal im Jahr bezahlt. Kostet z.B. 300,- Euro. Macht also pro Monat 25,- Euro. Auch diese werden "auf Seite" gelegt und man hat nach einem Jahr den Betrag zusammen.
Dies wird mit ALLEN Kosten gemacht. Auch Versicherungen und ähnlichem. Dabei sollte man nichts vergessen. Am besten ist, man sieht dabei alle Kontoauszüge durch von einem Jahr.

Auch die Ausgaben die man im Alltag hat, darf man nicht vergessen. Der wöchentliche Lebensmitteleinkauf sowieso. Hier sollte man die Ausgaben pro Woche festlegen.
Ebenso wie "Vergnügen". Hier sollte man das Einkommen, welches man zur Verfügung hat, durch die Tage im Monat teilen. Gibt man heute nichts aus, kann man morgen das Doppelte ausgeben.




Ihr merkt schon, eine konkrete Finanzplanung ist das A und O! Das Einkommen, welches dafür zur Verfügung steht, aufteilen auf die Wochen bzw. Tage des Monats. So gibt man nicht mehr aus als man hat.

Wenn z.B. eine neue Versicherung abgeschlossen wird, muss diese natürlich in die Finanzplanung aufgenommen werden. Dafür muss der Betrag für das "Vergnügen" entsprechend gekürzt werden. Ist dies nicht möglich, sollte man überlegen ob man die Versicherung wirklich braucht oder man sie abschließt wenn man mehr Geld zur Verfügung hat.

Solch eine Planung der Finanzen ist nicht jedermanns Sache. Natürlich wird man sich dadurch immer wieder bewusst das man zu wenig Einkommen hat, wenn es so ist. Aber was nutzt es wenn man nach 2 Wochen alles Geld ausgegeben hat und die nächsten 2 oder 3 Wochen sehen muss wovon man Lebensmittel oder andere Dinge bezahlt? Das macht keinen Sinn.
Sollte die ganze Finanzplanung vorne und hinten nicht passen, "ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen". Dann hilft es nur noch wenn man mit den Firmen spricht bezüglich einer Ratenzahlung. Doch auch dafür muss man wissen wieviel man ausgeben kann. Dazu später mehr in diesem Blog.

Grundsätze der Selbstorganisation

- Man muss seine Aufgaben schriftlich festhalten. Es funktioniert nicht, wenn man denkt, man könnte alles im Kopf behalten. Man vergisst manche Dinge. Zudem schwirren die einzelnen Aufgaben wirr im Kopf rum, weil man immer daran denken muss. Man muss seine Gedanken mit dem Aufschreiben auch "sortieren". Es ist eine Entlastung. Auch wenn viele das Aufschreiben als Belastung und lästig betrachten.

- Diese Aufgaben sollten einfach formuliert sein. Und die Aufgaben selber sollten leicht und unkompliziert zu erledigen sein. So werden sie auch schnell erledigt. Um das Bad zu säubern, muss man keinen Roman schreiben. :-)

- Alles was zu erledigen ist, sollte auch regelmäßig in kurzen Abständen erledigt werden. Simples Beispiel: Ein Waschbecken, welches täglich durchgewaschen und gesäubert wird, ist schneller sauber als eines welches nur einmal pro Woche gereinigt wird.

- Zeitpuffer einräumen sollte man bei der ganzen Planung auch. Es nutzt nichts, sich selber unter Zeitdruck zu setzen. Also sollte man sich ruhig mit einzelnen Dingen Zeit lassen. Auch Zeit für die Freizeit sollte man sich einräumen. Um Spaß zu haben, zum Entspannen. Was auch immer man dann tun möchte.

- Was wie erledigt werden muss, sollte individuell gemacht werden. Was der eine so macht, macht der andere anders. Aber das Ergebnis ist das Gleiche. So muss jeder seinen Weg wählen, wie er was erledigt.

- An die Aufgaben und dessen Erledigung, muss man sich natürlich gewöhnen. Das geht auch. Wenn man seine Zeit richtig plant, kommen seltener unvorhergesehene Dinge dazwischen, die ganz dringend erledigt werden müssen.

Um diese Dinge immer zeitig und unkompliziert zu erledigen, sollte man sich einen Plan erstellen der täglich, wöchentlich oder monatlich abgearbeitet wird, sowie eine Todo-Liste für Aufgaben ohne festen "Termin". Das hört sich nach viel Arbeit an. Aber es ist schnell erledigt.

Vor allem ist wichtig, das niemand (!!!) einem dazwischen redet. Was andere denken und wollen, ist egal. Es spielt keine Rolle. Man sollte sich sein Leben selber organisieren, und nicht seine Zeit von anderen bestimmen lassen nur damit die ihren Willen bekommen.



Tagesablauf richtig festlegen

Natürlich kommt es immer wieder vor, dass man für nichts Lust hat und nur "rumgammelt". Das ist sicher gemütlich und schön. Aber im Endeffekt uneffektiv. Am Ende vom Tag fragt man sich, was man eigentlich den Tag über gemacht hat. Und man stellt mit Schrecken fest, man hat nichts Produktives erledigt. Dabei hat man doch so viele Dinge zu erledigen. Damit das nicht passiert, sollte man sich den Tagesablauf festlegen. Dies gilt für den Arbeitstag wie auch für die private Zeit. Dies nennt man auch Tagesplan. Anfangen sollte man wirklich morgens. Aber nicht mit Arbeit. Sondern vielleicht nach dem Aufstehen erst mal mit einem leckeren Frühstück. Viele möchten eine Tasse Kaffee dabei um wach zu werden. Diese sollte man auch genießen. Nicht auf die Schnelle runterschlucken. Die Körperpflege gehört natürlich auch zum täglichen Ablauf dazu. Wenn dies erledigt ist, vielleicht Wohnung aufräumen oder Einkaufen oder im Büro erst mal Mails nachsehen.

Was auch immer. Man sollte bei der Tagesplanung nicht die angenehmen Dinge des Lebens weg lassen. Z.B. die Pausen. Wenn man in der Stadt ist, sich im Sommer einfach mal in ein Straßencafé setzen, etwas trinken und die Leute beobachten, die vorbei gehen. Auch diese Pause einfach mit einplanen. Nach z.B. einer halben Stunde geht es weiter mit den Einkäufen.

Spontane Dinge sind zwar auch manchmal schön. Aber sein Leben nur noch spontan leben, geht auf Dauer nicht gut. Man wird nachlässig. Einen Plan zu haben bedeutet so etwas wie eine Anweisung für das Leben. Man gibt sich selber die Anweisung.
Hier ein Beispiel, wie dies was aussehen könnte:
6.00 Uhr Aufstehen, Frühstücken,
6.30 Uhr Körperpflege
7.30 Uhr Bad säubern
7.40 Uhr Küche aufräumen und säubern
8.00 Uhr Job
14.00 Uhr Essen machen
15.00 Uhr Freizeit (Lesen, Freunde treffen, Spazieren gehen, Sport)
19.00 Uhr Essen machen
19.00 Uhr TV gucken
22.00 Uhr Schlafenszeit

Wenn man sich mit Freunden oder Bekannten treffen will, sollte man natürlich die vorgesehene Zeit dafür nutzen. Im Beispiel zwischen 15 und 19 Uhr. Z.B. um 16 Uhr. Sollte dies bei den Freunden nicht passen, kann man zur Not auch die Zeit nach hinten verschieben. Auch wenn man nicht um 19 sondern um 20 Uhr Essen macht. Das heißt, manche Dinge kann man vielleicht auch mal verschieben, wenn andere Personen damit zu tun haben.
Doch für sich selber sollte man nicht einfach die Uhrzeiten verschieben. Denn dann besteht die Gefahr, dass man nachlässig wird und immer wieder etwas verschiebt. Dann nutzt am Ende der ganze Plan nichts mehr.

So ein Plan ist auch nicht in Stein gemeißelt. Wenn er nicht mehr passt oder wenn man falsch geplant hat, verändert man ihn. Doch sollte man dies immer als generelle Maßnahme sehen. Man sollte ihn nicht jeden 2. Tag ändern, wie es gerade passt. Dann kommt die bereits erwähnte Nachlässigkeit. Auch sollte man sich immer Zeitpuffer einbauen. Beispiel ist, wenn man beim Einkaufen oder sonstigen Tätigkeiten jemanden nach langer Zeit mal wieder trifft, unterhält man sich. Man sagt sicher nicht nach einer Minute "Ich muss weiter. Sonst stimmt mein Zeitplan nicht."

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